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NTFS-Partionen automatisch mounten

Um eine NTFS-Partionen beim Systemstart immer automatisch zu mounten, muss sie in /etc/fstab eingetragen werden.

  • UUID ermitteln:
    sudo blkid
  • Mountpoint erstellen:
    sudo mkdir /media/<name>
  • /etc/fstab bearbeiten:
    UUID=<UUID>  /media/<name>  ntfs  rw,auto,users,nls=utf8,umask=007,gid=46  0  0 

    Wenn die Laufwerk auf diese Weise doppelt in Nautilus erscheinen, kann man diese Variante benutzen:

    /dev/disk/by-uuid/<UUID>  /media/<name>  ntfs  rw,auto,users,nls=utf8,umask=007,gid=46  0  0
  • fstab neu einlesen:
    sudo mount -a

Druckerfreigabe für Windowsclients mit Samba

  • /etc/smb/smb.conf bearbeiten
    [GLOBAL]
    printing = cups
    printcap name = cups
    ...
    [printers]
    comment = All Printers
    browseable = yes
    path = /var/spool/samba
    printable = yes
    guest ok = yes
    read only = yes
    create mask = 0700
  • prüfen, ob in /etc/cups/mime.types
    application/octet-stream 

    und in /etc/cups/mime.convs

    application/octet-stream        application/vnd.cups-raw        0       - 

    steht

  • über http://localhost:631/admin einen neuen Drucker hinzufügen:
    • Gerät: Hier ist der Anschluss auszuwählen, an dem der Drucker hängt.
    • Marke/Hersteller: Hier muss „Raw“ ausgewählt werden.
    • Modell/Treiber: Hier ist „Raw Queue (en)“ auszuwählen.
  • Samba neustarten:
    sudo initctl restart smbd

Zufällige Passwörter generieren

Um ohne Tools wie makepasswd oder pwgen Passwörter zu generieren:

echo `< /dev/urandom tr -dc _A-Z-a-z-0-9 | head -c8`

Tools zur Behebung von Zeichensatzproblemen

Testen, welche Kodierung eine Datei verwendet:

file --mime-encoding file.txt

Zeichensatz umwandeln:

iconv --from-code=iso-8859-1 --to-code=utf-8 file.txt > file.txt.utf8

oder inplace mit recode:

recode iso-8859-1..utf-8 file.txt

IrfanView als Standardbildbetrachter mit Wine

IrfanView läuft auch sehr gut unter Wine. Um IrfanView als Standardbetrachter unter Ubuntu zu verwenden, kann man dieses Skript anlegen (z.B. in /usr/local/bin) und mit allen Bilddateien verknüpfen.

#!/bin/bash
DATEI=Z:$1
DATEI=$(echo $DATEI | sed -e 's#/#\\#g')
wine /home/user/.wine/drive_c/Programme/IrfanView/i_view32.exe $DATEI

Zwei A5-Seiten auf eine A4-Seite drucken

Zwei PDFs im Format A5 lassen sich folgendermaßen zu einer A4-Seite zusammenfassen:

pdfnup a5doc.pdf a5doc.pdf

X-Server neustarten

Traditionell konnte der X-Server mit der Tastenkombination

Strg + Alt + Backspace

neu gestartet werden. Ab Version 1.6 des X-Servers wurde diese Tastenkombination durch den Magic SysRQ

Alt + Druck + K 

ersetzt.

Bitrate von MP3s anzeigen

Die Bitrate von Mp3-Dateien lässt sich mit dem exiftool [sic!] anzeigen:

exiftool -AudioBitrate file.mp3 

Unter Ubuntu/Mint ist exiftool in dem Paket libimage-exiftool-perl enthalten:

sudo apt-get install libimage-exiftool-perl

FAT-Datenträgerbezeichnung ändern

Die Datenträgerbezeichnung (Label) eines FAT-Laufwerks lässt sich wie folgt ändern:

  • Devicenamen des Laufwerks identifizieren:
     mount 
  • Laufwerk umounten:
     umount  <devicename>
  • Label ändern:
     sudo mlabel -i <devicename> :: 

Warnung wie

Total number of sectors (7831520) not a multiple of sectors per track (63)!

können durch den Befehl

echo mtools_skip_check=1 >> ~/.mtoolsrc

unterdrückt werden. Mit gparted lässt sich das Label auch über eine GUI verändern.

PDF in Grafik umwandeln

Mit dem convert-Befehl aus dem imagemagick-Paket lassen sich PDFs in Rastergrafiken (z.B. *.png) umwandeln:

convert myfile.pdf myfile.png

Die Ausgabe von pdftoppm ist aber meist besser:

 pdftoppm -r 300 -png myfile.pdf > myfile.png

Der Parameter -r gibt die Auflösung an.

Gruppenzugehörigkeit ohne Relogin aktualisieren

Um die Gruppenzugehörigkeit ohne Ausloggen und Wiedereinloggen zu aktualiseren, kann man folgenden Befehl anwenden:

exec su -l $USER

Aktuelle Auflösung anzeigen

Mit folgendem Befehl lässt sich die aktuell verwendete Auflösung anzeigen:

xdpyinfo | grep dimensions

Größe eines Verzeichnisses anzeigen

Die Größe eines Verzeichnisses inklusive aller Dateien und Unterverzeichnisse kann man sich mit

du -sh verzeichnisname

anzeigen lassen.

Uhrzeit bei Dualboot mit Windows

Auf einem Dualbootsystem mit Linux und Windows kommt es zu einem Versatz von 1-2 Stunden mit der internen RTC, da Windows standardmäßig erwartet, dass die RTC auf lokaler Zeit läuft, während Linux UTC erwartet. Als Abhilfe sind zwei Wege möglich: Ent weder unter Linux in der Datei /etc/default/rcS die Option UTC=no setzen oder unter Windows in der Registry unter dem Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\TimeZoneInformation ein neues DWORD mit dem Namen RealTimeIsUniversal und dem Wert 1 anlegen. Im zweiten Fall wird die RTC von Windows jedoch nicht mehr mit Zeitservern via NTP synchronisiert.

Linux-Alternativen für Windows-Tools

WindowsLinuxBermerkungen
Logitech Harmony Concordance
Hyperterminalgtkterm
Xenu Link Sleuthgurlchecker
linux.txt · Zuletzt geändert: 2017/08/20 09:50 von olli